Gartenkalender_Mai - Kleingärtnerverein Seelrode e.V. Hannover

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Gartenkalender
Monat Mai
    
          
        
          
              
          
                  

Was ist im Mai zu tun...

  • Quer durch den Garten
In der ersten Hälfte ist das Wetter oft ebenso unbeständig wie im Vorgängermonat. In höheren Lagen können noch ernst zu nehmende Spätfröste auftreten. Doch die berüchtigten Eisheiligen um die Monatsmitte sind im Allgemeinen längst nicht mehr so termintreu, wie sie es früher einmal waren. Das sollte trotzdem nicht dazu verleiten, empfindliche Blumen und Gemüse allzu früh ins Freie zu setzen oder zu säen.
Der Mai gilt als beste Zeit für die Teichanlage. Wenn das Unternehmen schon gut durchdacht und vorbereitet ist, kann es jetzt zügig ans Ausheben der Grube und Einsetzen von Fertigbecken oder Folie gehen. Die Pflanzen wachsen dann bis zum Winter gut an, spätestens im nächsten Frühsommer wirkt das Ganze schon sehr lebendig und natürlich.

Wer Wert auf einen sehr gepflegten, sattgrünen Rasen legt, nimmt nun eine Frühjahrsdüngung vor, am besten mit Spezial-Rasendünger. Danach gründlich bewässern. Auch das Einstreuen von fein gesiebtem Kompost ist möglich, man sollte dann aber häufiger vertikutieren, um Verfilzung zu vermeiden.
Leidgeprüfte Sparringspartner von Gartenschnecken wiegen sich auch an warmen, trockenen Tagen nicht in Sicherheit. Gerade dann kann man einen guten Schlag landen, wenn man sie unter feuchte Bretter lockt und früh morgens absammelt.
Für einen gleichmäßigen grünen Rasenteppich wird bald schon fast wöchentliches Mähen nötig. Sparen Sie aber letzte Laubreste von Tulpen & Co. noch aus, bis sie ganz eingezogen sind.

  • Blumen und Stauden
Ob mit oder ohne Gartenwetterstation: Bei starker abendlicher Abkühlung und klarem, wolkenlosem Himmel muss man mit Nachtfrost rechnen. Frisch gepflanzte Sommerblumen, empfindliche Stauden und bereits grünende Dahlien oder Gladiolen sollten dann sicherheitshalber abgedeckt werden.
Nicht nur Balkonblumen, auch vorgezogene Gartenblumen und Stauden stellt man jetzt öfter mal nach draußen, um sie abzuhärten.

Wer's nicht schon im April wagen wollte, pflanzt jetzt Dahlien- und Gladiolen- Knollen. Warten Sie jedoch mit bereits vorgetriebenen Pflanzen noch ein wenig, bis dem Austrieb keine Frostgefahr mehr droht. Hoch wachsenden Sorten wird am besten jetzt schon ein Stützstab beigestellt.
Schöne Sommerblüher aus Knollen und Zwiebeln sind Montbretien, Tigerlilien und Blumenrohr (Canna), die jetzt gepflanzt werden.

Sommerblumen, die schon im April ins Beet gesät wurden, muss man bei gutem Aufgang verziehen oder auseinander pflanzen, Bechermalven und Sonnenblumen z. B. auf 50 cm Abstand.
Auch wenn das Angebot jetzt schon ziemlich "ausgesucht" ist: Bemühen Sie sich gerade bei spätem Nachkauf von Sommerblumen um möglichst gut verzweigte, bereits knospende Pflanzen.
Sträucher und Bäume Nadelgehölze und immergrüne Laubgehölze können noch gut gepflanzt werden. Nehmen Sie jedoch bei trockenwarmer Witterung besser Containerpflanzen oder warten Sie bis zum September.

Neu gepflanzte Rosen werden jetzt angehäufelt. Halten Sie bei älteren Rosen Ausschau nach Wildlinkstrieben, die unterhalb der Veredelungsstelle herauswachsen. Ihre Blätter sind kleiner, stärker gefiedert (mehr Einzelblättchen) und meist hellgrün. Graben Sie vorsichtig die Erde auf entfernen Sie die Triebe direkt an ihrer Ansatzstelle.
Geschnittene Fliedertriebe mit Knospen blühen in einer Vase im Zimmer schnell auf und geben schon einen Vorgeschmack oder besser "Vorduft" auf das, was uns draußen bald blüht.
Kletterrosentriebe "klettern" nicht immer so, wie sie sollen. Man leitet sie früh in die gewünschte Richtung und bindet sie mit umwickeltem Draht oder Gärtnerschnur - in lockeren Schleifen - fest.
Nach allgemeinerer Spätfrostentwarnung kann man Buchsbäume in Form schneiden; ein früher Schnitt bringt immer etwas Risiko für die zarten Jungtriebe.

Rosenfreunde aufgepasst! Auch die Königin der Blumen wird nun von Schädlingen belästigt. Frühes Eingreifen mit umwelt- und nützlingsschonenden Mitteln ist Trumpf. Gegen Sternrußtau und Mehltau gibt es im Fachhandel biologische Mittel, die man jetzt schon vorbeugend einsetzt.
Brechen oder schneiden Sie bei Rhododendren regelmäßig alles Verblühte aus. Vorsicht, die neuen Knospen sitzen direkt unter dem verwelkten Blütenstand und dürfen nicht verletzt werden.
Gemüse, Kräuter, Obst Blattläuse an Obstgehölzen, vor allem an neu gepflanzten, gleich beim ersten Auftreten bekämpfen: mit scharfem Wasserstrahl absprühen, mehrmals mit Brennnesselbrühe spritzen oder selektiv, d.h. nur gegen Blattläuse wirkende Präparate einsetzen, Tabu sind natürlich Bienen gefährdende Mittel.

Mit der Aussaat von Rosenkohl ins Vorzuchtbeet nicht mehr allzu lange warten. Zuckermais kann man gleich ins Beet säen oder warm vorziehen und später im Mai pflanzen.
Weitere aktuelle Direktsaaten ins Freie bzw. ins ungeschützte Vorzuchtbeet: Brokkoli, Blumenkohl, Rote Bete. Letzter Saattermin für späte Möhren zum Lagern!
Bei längerer Trockenheit müssen im Frühjahr gepflanzte Obstbäumchen gut gewässert werden. Auch bei eingewachsenen Bäumchen ist dies empfehlenswert, denn es vermindert das im Juni häufiges Abfallen unreifer Früchte.
Die hartschaligen Bohnensamen, nun bald mit der Aussaat an der Reihe, keimen schneller, wenn man sie vorquellt.

Mulch zwischen den Erdbeerreihen, möglichst aus trockenem Material wie Stroh, verhindert ein Verschmutzen der Früchte und beugt Grauschimmel vor.
Mitte Mai fällt der Startschuss für die Freilandsaat von Bohnen, Gurken und Chicoree. Auch Grünkohl kann schon gesät werden, hat aber noch Zeit bis Mitte Juni.
Quelle:kgv-no53
    
          
        
          
              
          
                  

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