Gartenkalender_Juli - Kleingärtnerverein Seelrode e.V. Hannover

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Gartenkalender
Monat Juli
    
          
        
          
              
          
                  

Was ist im Juli zu tun...

  • Quer durch den Garten
Zwischen jungen Gemüse- und Blumenpflanzen, deren Blätter die Erde noch kaum beschatten, ist die Bodenabdeckung mit Rasenschnitt u. Ä. jetzt besonders vorteilhaft. Ziehen Sie jedoch das Mulchmaterial nicht ganz an die Stielbasis der Pflanze heran. Vor allem bei unreifen Kompost empfiehlt sich ein Sicherheitsabstand von einigen Zentimetern.

"Einmal hacken spart dreimal gießen", lautet eine alte Gärtnerweisheit. Tatsächlich werden durch die Lockerung feinste Verdunstungskanäle im Boden zerstört, die Feuchte in tieferen Bodenschichten bleibt länger erhalten. Wo nicht gemulcht wird, empfiehlt sich deshalb das Hacken besonders nach Regen und nach dem Gießen. Wenn die Bodenoberfläche nach längerer Trockenheit verkrustet ist, sollten Hacke oder Grubber auch vor dem Wässern zum Einsatz kommen.

In den saataktiven Frühjahrs- und Frühsommermonaten sammeln sich allerhand angebrochene Samenpäckchen an, die dann im Eifer des Gefechts nicht immer gleich weggeräumt werden. Opfern Sie jetzt ein paar Minuten, um die Tüten mit dem Datum zu versehen, an dem sie geöffnet wurden, und sie dann an einem trockenem, kühlen Ort ordentlich und gut sortiert zu lagern.

In den ersten Bundesländern beginnen die Ferien und vielleicht steht auch bei Ihnen bereits eine Urlaubsreise vor der Tür. Vorschlag für die Prioritätenliste der letzten Gartenarbeiten: reifes Obst und Gemüse abernten, intensiv Unkraut jäten, Mulch erneuern, Rasen (nicht zu kurz) mähen, alles Verblühte entfernen, bei erfahrungsgemäß gefährdeten Pflanzen vorbeugend wirkende Präparate spritzen und zum guten Schluss bei Trockenheit gründlich gießen. Dann heißt es: schönen Urlaub ! Blumen und Stauden
Anfang bis Mitte des Monats ist Hauptsaatzeit für zweijährige Sommerblumen wie Vergissmeinnicht, Stiefmütterchen, Maßliebchen ( Bellis), Goldlack, Marienglockenblumen und Stockmalven. Man zieht sie am besten im Frühbeet oder Töpfen bzw. Schalen mit Aussaaterde vor.

Jetzt weiß man noch recht genau, an welcher Stelle im Garten Tulpen, Narzissen, Traubenhyazinthen oder das vollständig einziehende Tränende Herz "übersommern". Markieren Sie diese Plätze, z.B. mit Stecketiketten, um die unterirdischen Pflanzenteile nicht bei späteren Pflegearbeiten zu beschädigen.
Anfang Juli kann man von älteren Herbstzeitlosen vorsichtig Brutknöllchen für die Vermehrung abtrennen. Sie werden dann trocken gelagert und im Spätsommer eingepflanzt.
Besonderes Augenmerk beim Gießen gilt den Dahlien und Gladiolen. Sie müssen gleichmäßig feucht gehalten werden, vertragen aber keine Staunässe.

Spätestens jetzt sollten hoch wachsende Stauden an Stäben aufgebunden oder mit Stützringen versehen werden. Büsche von Phlox, Sommerhut und Gartenchrysanthemen z. B. neigen stark zum Auseinanderfallen.
Bei Sommerastern entfernt man nicht nur die verwelkte Blüten, sondern schneidet gleich die ganzen Stiele weg, an denen sie sitzen, um den Neuaustrieb zu fördern. Ebenso verfährt man mit einjährigen Zier- und Feuersalbei sowie mit Bechermalven.
Möglichst früh pflanzt man die Zwiebeln der Kaiserkrone. Sie kommt Ende Juli oder AnfangAugust 20 bis 25 cm tief in die Erde.Sträucher und Bäume
Abgeblühte Alpen- und Bergwaldreben kann man nun zurückschneiden, wenn sie sich allzu breit gemacht haben.

Nachdem der Flieder verblüht ist, entfernt man am besten alle verwelkten Blütenstände. Beinoch jungen Sträuchern bzw. Bäumen kürzt man die Triebe um etwa ein Drittel ein, damit siesich dicht verzweigen.
Magnolien und Rhododendren sollten in Trockenzeiten gut gewässert werden, auch wenn siejetzt, da blütenlos, nicht mehr im Rampenlicht stehen.

Bei allen öfter blühenden Rosen wird nun regelmäßig alles Verblühte entfernt, um den nächsten Flor zu fördern. Schneiden Sie die welken Blüten mitsamt den beiden darunterbefindlichen Blättern weg.
Klettergehölze sind im Allgemeinen recht anspruchslos. Etwas Fingerspitzengefühl beimGießen verlangen allerdings die großblumigen Clematis-Hybriden, denn sie vertragen wederTrockenheit noch Staunässe.
Einmalblühende Kletterrosen schneidet man direkt nach der Blüte, wobei auch alleverwelkten Blütenstände entfernt werden. Bilden die Sorten jedoch schöne Hagebutten aus, verschiebt man den Schnitt besser aufs Frühjahr. Gemüse, Kräuter, Obst Lassen Sie reife Süßkirschen bei Regen keinen Tag länger als nötig am Baum hängen. Gerade die Knorpelkirschen platzen dann leicht auf und beginnen schnell zu faulen.
Mit dem verheißungsvollen Wachstum der Früchte kommt so mancher Obstbaumast an dieGrenzen seiner Tragfähigkeit und sollte vorbeugend abgestützt werden.

Während man die meisten Kräuter kurz vor der Blüte erntet, wartet man beim Oregano, bis die hellvioletten Trugdolden aufgeblüht sind. Erst dann entfaltet er sein volles Aroma.
Mit den Sommersorten beim Kopfsalat geht's nun zu Ende, später werden wiederKurztagssorten für Herbst und Frühjahr gepflanzt. Blumenkohlpflanzen kommen möglichstbald in die Erde. Letzter Pflanztermin für Eissalat, Kohlrabi und Grünkohl ist EndeJuli/Anfang August, Winterlauch geht noch bis Mitte des nächsten Monats.
Die Erdbeerpflanzzeit beginnen ab Mitte Juli. Mit dem Abtrennen von Ausläufern wartet man noch bis Anfang August, der Nachwuchs soll bis zum Pflanzen möglichst gut entwickelt und bewurzelt sein. Jährliches Neupflanzen ist vorteilhaft, aber nicht unbedingt nötig. Üblicherweise genügt ein Ersatz der alten Pflanzen nach 2 bis 3 Jahren.
Sobald Kirschen, Pfirsiche, Aprikosen und Frühzwetschgen abgeerntet sind, kann ein Auslichten der Bäume erfolgen.

Quelle:kgv-no53
    
          
        
          
              
          
                  

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