Homepage - Kleingärtnerverein Seelrode e.V. Hannover


Kleingärtnerverein
Seelrode e.V. Hannover
  
mit den Kolonien Seelhorst und Süßerode
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Herzlich Willkommen
auf den Internetseiten
des Kleingärtnerverein Seelrode e.V. Hannover.




Hier erfahren Sie alles über den Verein, die bevorstehenden Aktivitäten
und erhalten eine Auswahl an freien Gärten.

Wir wünschen allen Besuchern viel Spaß dabei...






Der Vorstand
FunktionNameAnschriftKontakt
1. Vorsitzende(r)Ekkehard HuchWietzegraben 74
30179 Hannover
Tel.: 0511 / 696 3119
Mobil : 0176 - 210 193 28
2. Vorsitzende(r)
Björn BierkampAachener Str. 11
30173 Hannover
Tel.:
Mobil : 0151 - 403 913 98
1. Kassierer(in)Jürgen PrzetakHeinrich-Heine-Str. 14
30173 Hannover
Tel.: 0511 / 98 43 793
Mobil :
2. Kassierer(in)
Yvonne Schwallich
Göbelstr. 3
30163 Hannover
Tel.: 0511 / 38 88 955
Mobil :
Schriftführer(in)Birgit LehmannEupener Str. 12G
30519 Hannover
Tel.: 0511 / 80 91 172
Mobil :

Kolonieleiter SeelhorstSteffen PrigandtStolzestr. 26
30171  Hannover
Tel.:
Mobil : 0179 - 74 64 032
Kolonieleiter Süßerode
Valerij Bittner
Am Mittelfelde 17
30519 Hannover
Tel.:
Mobil : 0163 89 72 087
MaschinenwartNicolai Tschertkow
Tel.:
Mobil :
Pressewart(in)Meral HuchWietzegraben 74
30179 Hannover
Tel.: 0511 / 696 3119
Mobil :
VersicherungsobmannMarc Schmitt
Tel.: 0511 / 3 53 25 80
Mobil :
Stromobfrau/SeSylvia BraatzStresemannallee 18
30173 Hannover
Tel.:
Mobil :0172 - 51 25 485
Stromobmann/SüPeter Mayr
Tel.:
Mobil : 0170 - 74 68 618
Gartenfachberater(in)


Der Verein informiert !

 In den Kolonien Seelhorst und Süßerode sind zur Zeit keine Gärten frei.In der Kolonie Süßerode besteht eine Vormerkliste für freie Gärten.Neue Arbeitszeiten an Samstagen im Sommer : 08:00 bis 13:00 und 15:00 bis 18:00 Uhr.Nächster Gemeinschaftsdienst Seelhorst : 07.09.2019 - Beginn 10:00 UhrNächster Gemeinschaftsdienst Süßerode : 24.08.2019 - Beginn 10:00 Uhr.Das Tor Parkplatz 2 ist wieder verschlossen. Zum Öffnen den Kolonieleiter ansprechen.Stammtisch im Koloniehaus Seelhorst jeden Sonntag ab 11:00 UhrDamenkaffeetafel am 31.08.2019 um 15:00 Uhr im Koloniehaus Seelhorst.Kolonieversammlung Seelhorst am 26.10.2019 um 15:00 Uhr.Kolonieversammlung Süßerode am 02.11.2019 um 14:00 Uhr. 


  




Zur Geschichte
des Vereins
Unser Gelände gehörte einst zum Gutshof Laatzen.
Im Jahre 1914 erwarb die Stadt Hannover das Gelände.
Es wurde unter der Flurbezeichnung "Laatzener Bruch" geführt.

Nach Beendigung des 1. Weltkrieges entstanden dort die ersten Kleingärten. Die ersten Gartenparzellen wurden durch Verlosung aus dem Hut des zuständigen Feldhüters Schuster vergeben.

Das Gelände war schwierig. Es bestand aus Wiesen, Sumpf, Wassergräben und wildem Bewuchs aus Weiden, Birken und Sträuchern.
Das Land musste durch Bodenaufschüttungen trockengelegt, Wege angelegt und befestigt werden.
In vielen hundert Stunden Gemeinschaftsarbeit entstanden nach und nach die ersten Kleingärten.

Es folgte eine wechselvolle Geschichte.
Im Dritten Reich wurden die Kolonien "Waldesgrün, Seelhorst, Süßerode, Weidengrund und Morgensonne" zum Kleingartenverein "Laatzener Bruch" zusammengelegt.

Viele Jahre später wurde dieser Großverein aufgelöst und es entstand die heutige Vereinsstruktur mit den Nachbarvereinen "Waldesgrün" und "Morgensonne".




Die Kolonie Seelhorst








Eine Übersicht der vorhandenen Gärten und ihre Lage.

(Zur vergrößerten Ansicht das Bild anklicken)







Das Gemeinschaftshaus
der Kolonie Seelhorst
















Die Kolonie Süßerode


Eine Übersicht der vorhandenen Gärten und ihre Lage.

(Zur vergrößerten Ansicht das Bild anklicken)







Das Gemeinschaftshaus
der Kolonie Süßerode

















Pressemitteilungen 2019
der Kolonien Seelhorst und Süßerode


Berichte aus den Vereinen


Wegewart
in der Kolonie Seelhorst

Wegewarte sind vom Vorstand eingesetzt und Weisungsbefugt !

Betreuter Weg :
Dahlienweg

Wegewart :
Michael Anolke



Den Wegewarten obliegt es,
mit den Gartenpächtern der betreuten Wege
zu sprechen, wenn die Sauberkeit und Pflege
der Gärten zu wünschen übrig lässt.
Für den Fall, dass alle Apelle nichts nützen,
wird zunächst der Kolonieleiter, dann der
Vorstand über den Sachverhalt unterrichtet.

Selbstverstädlich sind die Wegewarte auch
Ansprechpartner für Verbesserungs- und
Verschönungsvorschläge.
Arbeitszeiten
in den Kolonien Seelhorst und Süßerode

Winterzeit
01.10. bis 31.03.
Montag - Freitag
08:00 Uhr - 19:00 Uhr



 
Samstag
08:00 Uhr - 18:00 Uhr
 







Die angegebenen Arbeitszeiten
sind unbedingt einzuhalten !
Sommerzeit
01.04. bis 31.09.
Montag - Freitag
08:00 Uhr - 13:00 Uhr
15:00 Uhr - 19:00 Uhr
   
       
Samstag
08:00 Uhr - 13:00 Uhr
 
15:00 Uhr - 18:00 Uhr



Der Hecken- und Baumschnitt
im Frühling und Sommer
Für die hannoverschen KleingärtnerInnen ist
die Gartenordnung Hannover ab dem 06.03.2004
zwingend anzuwenden, die in Punkt 3.2 absolut
verbindlich bestimmt, dass ein Schnitt sach- und
artgerecht nur außerhalb der Brut- und Setzzeit
(01.04. bis 15.07.) durchgeführt werden darf.

(Quelle: Garten und Familie Hannover)



Hunde in den Kolonien


Aus gegebenem Anlass weisen wir hiermit
noch einmal darauf hin, dass auf allen
öffentlichen Wegen der Kolonien,
Leinenzwang für Hunde besteht !



Gartenkalender
was ist im August zu tun...

Quer durch den Garten

Erneuern Sie immer wieder den Mulch zwischen Beetpflanzen und unter Gehölzen. Rasenschnitt sollte man nur etwa fingerdick aufbringen oder mit gröberen Materialien mischen. Gerade bei warmen Wetter verrottet das Gras sehr schnell, aber der Mäher sorgt ja für regelmäßigen Nachschub.
Abgeräumte Beete und Flächen, die erst im Frühjahr wieder genutzt werden sollen, erhalten jetzt eine Gründüngungseinsaat. Lupinen, Phacelia, Senf, Ölrettich und Ringelblume frieren über Winter ab; Winterwicke, Luzerne und einige andere sind winterhart und werden im zeitigen Frühjahr abgemäht.
Präsentiert sich der Rasen nach dem Urlaub als wüchsige Wiese, sollte man ihn nicht gleich mit Gewalt abrasieren, sondern die Sache in zwei bis drei Mähintervallen angeht. Dabei beginnt man zunächst im Schongang, mit der höchsten Schnittstufe, die der Mäher bietet.
War's im Juli nicht möglich, die Blumenwiese zu mähen, kann man das jetzt immer noch nachholen. Ein zweiter Schnitt im Herbst wird dann - je nach Boden, Wiesenmischung und Wetter - eventuell gar nicht mehr nötig.

Kompost, der im Frühsommer aufgeschichtet wurde, kann man nun umsetzen. Das bringt Luft ins Abbaumaterial und beschleunigt die Rotte. Außerdem lässt sich nun gut der nächsten Schneckengeneration vorbeugen, indem man möglichst viele Eigelege abliest und entfernt. Blumen und Stauden
Pfingst- und Federnelken schneidet man nach der Blüte um etwa ein Drittel zurück, ebenso den Feinstrahl. Anders als die Nelken wird er danach mit Kompost versorgt und erfreut dann häufig nochmals mit einem Flor im September.

Wer Zweijährige in Schalen ausgesät hat, darf jetzt das Pikieren nicht vergessen, bei Aussaat in Freilandbeete wird vereinzelt. In Gegenden mit kalten Wintern pikiert man Maßliebchen ( Bellis ) in Töpfe, um sie später geschützt zu überwintern, wie es generell auch bei Goldlack üblich ist.
Mit 20 cm Abstand werden jetzt zweijährige Bartnelken und Landnelken direkt aufs Beet gepflanzt. Auch vorgezogene Stiefmütterchen kann man schon auf ein Freilandbeet setzen, die endgültige Pflanzung erfolgt erst im Oktober.

Wenn Platz im Staudenbeet ist, kann die hübsche Bergflockenblume ( Centaurea montana ), ausdauernde Verwandte der Kornblume, gepflanzt werden.
Pfingstrosen lässt man erfahrungsgemäß ungestört, dann gedeihen sie immer am besten. Wird doch einmal ein Teilen oder Verpflanzen nötig, geschieht dies am besten im August oder Anfang September.
Viele Sommerblumen im Beet wachsen und blühen jetzt noch kräftig bis in den Herbst hinein, was man durch gezielte Düngergaben unterstützen sollte.
Ist die Pracht in Staudenbeet schon dahin? Oder gab's im Sommer unschöne Lücken? Planen Sie jetzt Neupflanzungen und bestellen Sie eventuell Staudenjungpflanzen, denn ab Mitte September ist ein günstiger Pflanzzeitpunkt für die meisten Sommer- und Herbstblüher.

  • Sträucher und Bäume

In Trockenperioden empfiehlt es sich, auch mal Bäume und anspruchslosere Sträucher gründlich zu wässern, 40 bis 50 Liter pro qm sind nicht zu viel, reichen dann aber auch für einige Zeit.
Deutzien und Weigelien werden nach der Blüte am besten jährlich ausgelichtet und von alten Ästen befreit. So bleiben die Sträucher ansehnlich.
Rhododendren werden an heißen Tagen nochmals kräftig gegossen, das fördert die Blütenbildung fürs nächste Jahr.

Da helle Mauern das Sonnenlicht reflektieren, stehen Gehölze vor ihnen besonders warm. Im Frühjahr und Herbst ist das sehr günstig, im Sommer allerdings muss hier häufiger gegossen werden. Rosen sind an solchen Plätzen sehr anfällig für Schädlinge und Krankheiten.
Auch mit dem Sommerstecklingsschnitt von laubabwerfenden Gehölzen wartet man nicht mehr allzu lange, im Herbst geschnittene Stecklinge bewurzeln meist schlecht.
Jetzt ist ein guter Schnitttermin für immergrüne Hecken, z.B. aus Lebensbaum, Fichte, Eiben, Feuerdorn oder Liguster. Man schneidet immer so, dass die Hecke im Querschnitt unten breiter sind, sich also nach oben verjüngen. Das verhindert ein Verkahlen im unteren Bereich.
Hohe Säulenwacholder neigen öfter zum Auseinanderfallen, sodass man die Triebe zusammenbinden muss.

  • Gemüse, Kräuter, Obst

Bei Sauerkirschen, besonders bei Schattenmorellen, ist nach der Ernte ein kräftiger Rückschnitt angebracht. Man schneidet die abgetragenen Zweige bis zu Jungtrieben an ihrer Basis zurück.
Nun werden die Erdbeerausläufer abgetrennt und neu verpflanzt: in zuvor tiefgründig gelockerten Boden. War das Beet vorher belegt und muss jetzt auf die Schnelle vorbereitet werden, wartet man besser noch ein wenig mit der Pflanzung, bis sich die Erde gesetzt hat, damit die Ausläufer gut einwurzeln.
Bei Kohlrabi und Grünkohl könnte es jetzt gerade noch so für eine gute Ernte reichen, wenn man vorher nicht zum Pflanzen kam. Sicherer gelingen Winterlauch, Kopfsalat, Endivie und Chinakohl, die man noch bis Mitte des Monats setzen kann.

Bei bereits tragenden Kiwis werden nun alle Triebe, die Früchte tragen, eingekürzt, und zwar so, dass hinter der Fruchtansatzstelle noch 4 bis 6 Blätter verbleiben.
Für Feldsalat und Spinat, der bereits im Herbst geerntet werden soll, ist jetzt Aussaattermin. Spätestens bis Ende des Monats sollten draußen die letzten Herbstrüben und Rettiche gesät sein. Die Schnellentwickler Radieschen und Gartenkresse lassen sich noch bis in den September hinein säen.
Ernten Sie Wurzelgemüse wie Möhren, Rettich und Rote Bete nicht reihenweise ab, sondern nehmen Sie zuerst die dicksten Rüben. Die im Beet verbleibenden legen noch um einiges zu.



Quelle:kgv-no53



Glückwünsche
Folgende Gartenfreundinnen und Gartenfreunde
feiern im August Geburtstag :

 Katrin Hafner - René Heinrich - Alexander Kamerer - Ercan KocAchim Kramski - Oliver Krieger - Wolfgang Meyer - Dennis MielkeBibiana Pitruszak - Klaus Stüwer - Khalid Sur - Eduard Vetter  






Wir gratulieren recht herzlich !!!
Grüne Tips !
Fingersträucher sind "Sofortblüher", denn man braucht nicht nach der Pflanzung lange auf den ersten Flor zu warten. Außerdem blühen diese Potentilla-Hybriden ununterbrochen von Juni bis September. Dafür verlangen die flach wurzelnden Gehölze lockeren, durchlässigen Boden in gutem Pflegezustand und zwar helle, aber nicht sonnenheiße und trockene Plätze.
Stärkerer Rückschnitt von Zeit zu Zeit im Spätherbst oder nach dem Winter beeinflusst positiv Blütenfülle und größe.

Geeignete Erde für Steingärten besteht aus einem Gemisch aus unkrautfreiem, stark verrottetem Kompost, bindiger Lehmerde und grobem Sand, eventuell mit Zusatz von kohlensaurem Kalk. Nicht damit sparen, gleichmäßig um die Pflanzen zwischen ihnen verteilen und etwas andrücken. Auch Fugen von Trockenmauern wieder auffüllen und eventuell mit eingeklemmten kleinen Steinen Halt geben.

Die Mandarinrose (Rosa moyesii) wächst wild in Westchina, wurde 1890 in der Provinz Setschuan gefunden und 1903 als Gartenpflanze eingeführt. Der Strauch wächst sparrig, straff aufrecht 2 - 3 m hoch und bildet im Juni 3 - 5 cm große, weinrote, ungefüllte Blüten. Den Blüten folgen große, sehr zierende, dunkelorangerote, flaschenförmige Früchte.

Schlingende Loniceraarten zählen zu den wichtigsten Kletterpflanzen. Passende Plätze sind warme, licht- bis hell beschattete Plätze. Sie werden je nach Art und Sorte 2 - 4 m hoch, gerade richtig für Pergolen, Lauben, Zäune, Gitter, Laternenpfosten, Fallrohre von Regenrinnen und dergleichen oder um in Bäumen zu klettern.

Buntblättrige Stauden für herbstlich geschmückte Blumenkästen und -kübel sind unter anderem verschiedene Sorten von Günsel (Ajuga reptans), buntblättrige Seggen wie die weißbunte Carex hachioensis "Evergold" mit weißem Mittelnerv und grünem Randstreifen der Halme.
Diese Pflanzen lassen sich gut kombinieren mit weiß- oder gelbbunten, kriechenden Pfaffenhütchen (Euonymus fortunei).

Die Blätter von Artischockenpfanzen sterben im Herbst ab. Da Artischocken aus wärmeren Ländern stammen, stellen sie hiesige Winter mitunter auf auf eine harte Probe. Deswegen sorgst man entsprechend vor, häufelt zuert an und legt vor der eigentlichen Frostperiode einige Fichtenzweige über. Auch Herbstlaub sorgt als Schutz.

Bärlauch sät man im November, denn Bärlauch ist Frost- oder Kaltkeimer. Die Samen keimen daher nur nach Frosteinwirkung. Frühjahrssaat ist nicht ratsam. Wer jedoch schon im nächsten Frühjahr Bärlauchblätter ernten will, steckt vorteilhaft im November die kleinen Zwiebelchen.

Quelle:Garten und Familie in Hannover/11.08



Wie bekommt man eine Krokuswiese?

Das A und O für eine ausdauernde Krokuswiese ist ein schütterer Rasen, in den man die Krokusse im Herbst setzt. Also kein gut gedüngter, englischer Zierrasen, sondern ein lichter, wie Sie ihn im Übergang zum Gehölzstreifen oder unter Bäumen finden. Der Wurzelfilz der Gehölze schützt die Knollen vor Mäusefraß. Den ersten Rasenschnitt im Frühjahr sollten Sie erst ausführen, wenn das Krokuslaub gelb und der Samen reif wird - etwa Mitte Mai/Anfang Juni.

Bei der Auswahl der Krokusse ist zu beachten, daß man bei großen Gartenkrokussen große Knollen (Umfang 7-9 Zentimeter) nimmt, die bereits im ersten Jahr kräftig blühen. Gut geeignet ist der Elfenkrokus (Crocus tommasinianus). Mischt man die Wildform mit den Sorten, entsteht allmählich eine Mischung in allen Lilatönen. Sechs bis sieben Jahre dauert es dann, bis sich die Frühlingsboten ausbreiten.

Quelle: Haus & Garten



10 goldene Regeln zum Kompostieren


1. Alle organischen Abfälle lassen sich kompostieren. Allerdings keine Speiseabfälle sowie von Schädlingen und Krankheiten befallene Pflanzenteile.

2. Für den Standort des Kompostes sollte ein halbschattiger Platz gewählt werden. Ideal ist ein gut zugänglicher Platz unter einem Baum oder Holunderstrauch.

3. Das Aufsetzen eines Kompostes kann im März/April beginnen.Das Bakterienlebenentwickelt sich am besten, wenn es im Innern warm und feucht ist.

4. Der Boden sollte vor dem Aufsetzen gelockert werden. Staunässe behintert die Rotte in der untersten Schicht.

5. Grobe Abfälle sollten zerkleinert werden: umso größer ist die Angriffsfläche der Bakterien, was zu einer schnelleren Gare führt.

6. Frische und holzige Abfälle sollten immer vermischt werden. Dies ergibt ein günstiges Kohlenstoff- Stickstoff- Verhältnis.

7. Neuer Kompost sollte möglichst mit altem geimpft werden. Wenn der neue an der gleichen Stelle aufgesetzt wird, wo der alte, der bereits ausgebracht wurde, stand, haben Sie beste Bedingungen. Hier ist der Boden von Kompostwürmern und Mikroorganismen bereits duchsetzt.

8. Geben Sie dem Kompost Starthilfe: Mit Betonit, Algenkalk, Hornmehl, Steinmehl wird die Rotte beschleunigt.

9. Der Kompost sollte möglichst abgedeckt werden. So kann die Feuchtigkeit nicht verdunsten, es entsteht eine höhere Temperatur im Haufen.
Die Verrottung erfolgt unter gleichmäßiger feuchtigkeit und Wärme deutlich schneller.

10. Als letzte Beschleunigung der Rotte gilt das Umsetzen des Komposthaufens.

Quelle: Garten & Familie 03/09



Kohlrabi - Mit Herzblättern


Wie die meisten Kohlarten enthält auch Kohlrabi viel Vitamin C und Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Selen. Da der Vitamin- und Mineralstoffgehalt in den Blättern höher ist als in der Knolle, sollten zumindest die zarten Herzblättchen immer mitverzehrt werden. Frischer Kohlrabi hat grünes Laub. Im Kühlschrank hält er sich bis zu vier Tage.
Als erster Schritt der Zubereitung sollten alle Blätter entfernt werden. Anschließend wird der Kohlrabi gewaschen, geschält, von holzigen Stellen befreit und dann in Stifte oder Scheiben geschnitten, bevor er acht bis zehn Minuten in wenig Salzwasser gedünstet oder gekocht wird. Aber auch im Ganzen lassen sich die Knollen laut der Landwirtschaftskammer Bonn verwenden: Dazu werden die geschälten, ganzen Kohlrabi 20 Minuten im Wasser gegart und ausgehöhlt. Der Inhalt wird mit einer Mischung aus Hackfleisch, Brötchen, Ei und Zwiebeln vermengt, abgeschmeckt und in die Knollen gefüllt. nach 25 Minuten im 200 Grad heißen Ofen ist das Gemüsegericht fertig.




Löwenzahnblüten-Honig selbstgemacht

  • Bestimmung Wer Pflanzen aus der freien Natur nutzen will, die von vielen als "Unkraut" wahrgenommen werden, sollte unbedingt beachten: Ein Bestimmungsbuch oder besser noch eine Einweisung durch einen Experten sind hilfreich. Denn sammeln sollte man nur Pflanzen, Pilze und Beeren, die eindeutig zuzuordnen sind. So besteht etwa beim Bärlauch eine mögliche Verwechslungsgefahr mit dem Maiglöckchen und der Herbstzeitlosen, die beide giftig sind. Detaillierte Informationen zu Wald und Wiese im Internet unter www.wildpflanze.info/bestimmungsbuch/index-essbar.html.


  • Löwenzahn Überall stehen bald wieder die Blüten des Löwenzahns, auch in der Stadt. Daraus lässt sich Honig herstellen: Man nehme 300 Löwenzahnköpfe (auch mehr), 2 kg Zucker, 2 Zitronen, 1 Liter Wasser. Die Blüten an einem trockenen Tag pflücken. Alles Grüne muss entfernt werden. 1 Lieter Wasser, Blütenblätter sowie die geschnittenen Zitronen 30 Minuten kochen. Den Sud durch ein Stofftuch pressen. Mit Zucker eine Stunde langsam einkochen. Gelierprobe nehmen und bei entsprechendem Resultat in Gläser abfüllen.


  • Brennessel Die verkannte Pflanze enthält mehr Vitamin C als beispielsweise Brokkoli. Aus den zarten Spitzen lässt sich im Frühjahr ein Salat herstellen. Die Nesseln sind im frühen Satdium vergleichsweise harmlos.


  • Vorsicht Zu warnen ist vor der möglichen Verunreinigung durch die Eier des Fuchsbandwurms. Gründliches Waschen und Erhitzen auf 70 Grad können das Risiko einer Erkrankung mindern. Einfrieren tötet die Eier des Wurms nicht ab. Insgesamt muss das Terrain, wo gesammelt wird, daraufhin geprüft werden, ob tierische Verunreinigungen auftreten können.



© Copyright 2008 - 2019 by Kersten Studenski und Vereinsvorstand

1. VorsitzenderEkkehard Huch
2. VorsitzenderBjörn Bierkamp
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